Selbständig mit Webshop ? Lohnt sich das?

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Onlineshopping wird bei den Verbrauchern immer beliebter. Den Boom wollen viele Händler nutzen und ihren eigenen Webshop erstellen. Ein Konzept, das aufgehen kann, denn heute wird bereits ein Viertel aller Umsätze im Internet gemacht. Doch für wen ist es sinnvoll, selbständig mit Webshop zu werden?

Lohnt sich das Abenteuer Webshop?

Bevor das Abenteuer selbständig mit Webshop gewagt wird, steht die Analyse. Denn nicht jede Geschäftsidee ist auch erfolgreich. Wer sich in einem Segment mit viel Konkurrenz behaupten will, muss erst einmal Preise, Qualität und Service der anderen Anbieter unter die Lupe nehmen. Um einen ersten Eindruck zu gewinnen, reicht es, Google mit der gewünschten Geschäftsidee zu füttern. Je nach Produkt sind schon die ersten drei Seiten voll mit Onlineshops, die zudem noch über eine Webseitenadresse verfügen, die exakt zur Ware passt. Hinzu kommt, dass unter Umständen Discounter wie Aldi und Lidl das geplante Produkt im Rahmen von Aktionen anbieten und Amazon als größter virtueller Marktplatz ohnehin voll damit ist. Die meisten Händler sind schon seit Jahren aktiv, was nicht nur einen ziemlichen Preiskampf andeutet, sondern auch zeigt, dass Newcomer unweigerlich mit ihrem Webshop baden gehen, wenn sie das Rad nicht neu erfinden und sich somit deutlich von der Konkurrenz abheben. Eine Onlineshop kostet zudem Geld. Da wären zum Beispiel die Installationskosten durch eine Webshop Agentur, Kosten fürs Hosting und für den Kunden sichere Zahlungswege, Wartungen und Updates sowie Investitionen ins Marketing. Hinzu kommen Kosten, die mit den Produkten selbst in Verbindung stehen, wie zum Beispiel Lagerung oder Verpackungen. Bevor es an das Webshop erstellen geht, muss abgeklärt sein, ob das Produkt sich für den Onlinevertrieb eignet und in ein paar Jahren noch nachgefragt sein wird. Schon manch einer ist selbstständig mit Webshop in die Pleite geschlittert, weil zu wenig Erfahrung und Fachkompetenz vorhanden waren. Niemand muss ein Vollprofi sein, doch um ein paar Kenntnisse in Marketing, Nutzerführung, Conversion-Rate-Optimierung sowie Lager- und Versandlogistik kommt man nicht herum. Möglicherweise empfiehlt es sich, den Markt erst auszutesten und bei Amazon oder Ebay als Verkäufer zu starten. Wird ein Webshop von einer Webshop Agentur gemacht, können Kosten von mehreren tausend Euro anfallen, bei den großen Onlinemaktplätzen kann der Betrag aus der Portokasse bezahlt werden. Die Nutzung der Internetplattformen ist mit weniger Hintergrundwissen verbunden, hier ist “learning by doing” angesagt. Vor allem die Kundenakquise ist bei Amazon leichter, potenzielle Käufer in den eigenen Webshop zu locken ist gerade am Anfang sehr anstrengend.

Den richtigen Domainnamen für den Onlineshop finden

 

Falls die Entscheidung pro Onlineshop fällt, muss strategisch geplant werden. Der Erfolg steht und fällt mit einer passenden Internetadresse. Die muss gut und einprägsam sein und zum angebotenen Produkt passen. Als Faustregel gilt, dass kurze Namen besser als lange sind, erstens sind sie einprägsamer und zweitens vertippt man sich dabei weniger schnell. Nicht auszudenken, wenn die potenziellen Kunden aus Versehen auf dem Shop der Konkurrenz landen.

Da das Geschäft mit den Onlineshops keine brandaktuelle Idee ist, sind die guten Internetadressen mittlerweile alle belegt, sofern es sich nicht gerade um ein absolutes Nischenprodukt handelt. Das gilt auch für die Domainendungen “de” und “com”. Ist ein guter Begriff gefunden, könnte der rein theoretisch mit den Endungen “to”, “cc”, “vu” kombiniert werden, was in der Branche jedoch ein schlechtes Image hat. Die Erfahrung sagt zudem, dass Kunden ihre Bezahldaten diesen Endungen weniger gerne anvertrauen als “de”- oder “com”- Domains.

Auch neuere Endungen wie “gmbh” haben ihre Tücken. Regionale Anbieter können seit kurzem auf Domainendungen wie “berlin” oder “hamburg” zurückgreifen. Manchmal hilft es, beim gewünschten Domainnamen Bindestriche einzusetzen, was zudem auch die Lesbarkeit erhöht. Neuerding sind Umlaute in der Internetadresse möglich, allerdings noch nicht bei den E-Mails, was Verwirrung stiften kann. Abzuraten ist ebenfalls davon, den Namen an den eines Konkurrenzshops anzulehnen. Wer mit dem Produktnamen nichts wirklich Zündendes findet, greift besser auf einen Fantasienamen zurück. Zalando und Amazon hatten einst damit schließlich auch Erfolg. Sie können z.B bei Checkdomain überprüfen, ob Ihr gewünschter Domain Titel noch verfügbar ist,.

Die richtige Zahlungsmethode für den Webshop

 

Manche Kunden entscheiden sich gegen den Einkauf in bestimmten Webshops, weil sie sich mit der Zahlungsmethode nicht identifizieren können. Die sollte immer der Zielgruppe entsprechend sein. “Vorkasse”, “Rechnung” und “per Nachnahme” mögen bei der älteren Generation beliebt sein, sind aber nichts für junge Leute.

Wer hier an den Bedürfnissen der Zielgruppe vorbei arbeitet, wird schon vor der Eröffnung Kunden verlieren. Zur Auswahl stehen generell für Onlineshops: Vorkasse, Sofortüberweisung, Kauf auf Rechnung, Kreditkarte, Lastschrift vom Bankkonto, Nachnahme und Paypal.

Die Kosten für den Onlineshop im Blick behalten

Gerade wenn man selbständig mit Webshop sein möchte, ist es wichtig, die tatsächlichen Kosten für einen Webshop im Auge zu behalten.

 

Einen Onlineshop als Freizeitbeschäftigung aufzuziehen wird in der Regel nicht funktionieren, außer, man ist nicht auf die Einkünfte angewiesen. Laut Experten sind Investitionen von 50.000 Euro und mehr keine Seltenheit, denn wer sich von der Konkurrenz absetzen will, muss technisch und gestalterisch absolut auf der Höhe der Zeit sein. Eine Webshop Agentur wie Rocket21, die Webshop Agentur München, kann bei so etwas helfen. Denn die Profis haben den Überblick, was der jeweilige Kunde wirklich braucht.

Eine Agentur wird dem Kunden die passende Software für seinen Shop empfehlen, aber auch ein Warenwirtschaftssystem. So wird bei Rocket21, der Webshop Agentur München, zunächst überprüft, wie der zukünftige Onlineshop aussehen soll und welche Funktionen und Filter er zu bieten hat. Um eine Idee zu entwickeln, hilft es, sich bei anderen Webshops inspirieren zu lassen und diese Seiten dann der Agentur zu zeigen. Die Chemie mit der Agentur muss stimmen, denn oft wird über Jahre zusammengearbeitet. Der Einstieg in die Zusammenarbeit erfolgt oft über einen Wochenendworkshop.

Die Shopsoftware auswählen

 

Auch die Software will gut ausgewählt sein. Von der kostenlosen Open Source-Variante bis zum Premiumshop für 15.000 Euro ist alles möglich. Wer nicht gerade ein Computergenie ist, muss über kurz oder lange für die Umprogrammierung der kostenlosen Software einen Spezialisten bezahlen, was am Ende teurer kommt als eine kostenpflichtige Variante. Denn die Bezahlsoftware verfügt über einen Support, der dem Kunden im Ernstfall wirklich weiter helfen kann. Bis der Shop so aussieht, wie gewünscht, kann es trotzdem sein, dass ein Programmierer daran arbeiten muss, was etwa 100 Euro pro Arbeitsstunde kostet. Mit der Software für den Shop alleine ist es nicht getan, auch die Warenwirtschaft und der Versandhandel verlangen entsprechende Programme. Ein profitabler Onlineshop lebt davon, dass sein Besitzer so gut wie möglich von der Verwaltungssoftware unterstützt wird.

Denn es wollen Rechnungen erstellt, Kundendaten verwaltet und der Versandhandel gesteuert werden. Statt zwei verschiedene Pakete zu kaufen, ist es besser auf eine Kombinationslösung zu setzen, die Warenwirtschaft und Versandhandel vereint. Als Anfänger im Bereich Onlineshop sollte eine Software, die speziell für E-Commerce konzipiert wurde, ausgewählt werden. Das empfiehlt sich auch dann, wenn bereits ein Ladengeschäft existiert und der Versandhandel hinzukommen soll. Eine gute Software erkennt man daran, dass bestimmte Funktionen und Erweiterungen nachträglich hinzugekauft werden können.

Die Ausstattung nicht vergessen

 

Ein Onlinebusiness macht sich nicht am Computer alleine. Demnach, was verkauft wird, ist genügend Lagerkapazität notwendig. Je nach Produkt kann es sein, dass zu Hause das Wohnzimmer oder der Hobbykeller ausreichen, doch sobald der Laden brummt, wird auch das nicht mehr funktionieren.

Benötigt wird dann ein Warenlager samt der Einrichtung, was Packtische, Regale, Boxen, Sackkarren, Barcodescanner und sogar einen Hubwagen umfassen kann. Professionell aufgemacht werden muss zudem das Verpackungs- und Versandmaterial, denn das ist so etwas wie die Visitenkarte des Onlineshops. Ausrangierte Kisten aus dem Supermarkt und zerknülltes Zeitungspapier eignen sich zum Umziehen, aber nicht im gewerblichen Versandhandel.

Gute Bilder und Texte sind unabdingbar

 

Nichts schreckt den Kunden mehr ab, als ein verwackeltes Bild, das der Shopanbieter womöglich noch selbst mit dem Smartphone geschossen hat. Die Waren im Shop müssen ins beste Licht gesetzt werden, damit der Kunde anbeißt. Das kann er nur, wenn die Qualität der Bilder absolut überzeugend ist und alle Details des Produktes sichtbar sind.

Zukünftige Besitzer von Onlineshops kommen daher nicht umhin, in einen professionellen Fotografen zu investieren. Die Texte auf der Seite müssen ebenfalls gut sein, denn wenn ein Kunde von den Bildern überzeugt ist, wird er nach weiteren Informationen suchen. Wer bei Produktbeschreibungen und anderen Texten nicht stilsicher ist, lässt hier besser gleich den Profi ans Werk.

Die Werbetrommel rühren

 

Ein Onlineshop, den niemand kennt, nutzt nichts. Wer mit einem Webshop erfolgreich sein will, benötigt mehrere tausend Besucher – pro Tag. Wenn eine Seite von 500 potenziellen Kunden pro Tag aufgerufen wird, bestellt davon vielleicht ein Prozent etwas. Das wären fünf Käufe pro Tag. Beträgt der Bestellwert um die 100 Euro und der Gewinn, der durch den Verkauf gemacht wird, 15 Euro, kommen am Tag 75 Euro auf die Habenseite des Shopeigentümers. Im Monat macht das 2250 Euro. Davon sind dann die Posten für Lager, Versand, Werbung, Software und sonstige Nebenkosten abzuziehen. Bei der Fülle an Angeboten sind jedoch schon die 500 Besucher pro Tag schwer zu bekommen.

Daher reicht es nicht, den fertigen Shop einfach ins Netz zu stellen. Eigentümer von Onlineshops müssen selbst höchst aktiv werden, wenn sie in der Masse nicht untergehen wollen. Denn die Neueröffnung ist online ist vergleichbar mit einem neuen Geschäft in einer unbelebten Seitengasse. Google AdWords ist eine effektive Möglichkeit, Laufkundschaft online in den Shop zu bekommen, was die Grundbasis für eine Selbständigkeit mit einem Webshop ist. Das Prinzip funktioniert über bezahlte Werbeschaltungen. Je nach Suchanfrage der Internetuser wird dann der Link zum Onlineshop präsentiert. Der Shopeigentümer muss ein Gespür dafür entwickeln, wonach seine zukünftigen Kunden suchen könnten. Die richtigen Keywords sind in diesem System alles. Wer exklusive Seifen verkauft, wird über das Keyword “Seife” viele Klicks haben, die Konkurrenz jedoch auch. Je genauer ein Keyword ist, desto größer ist die Aussicht auf Erfolg. “Französische Duftseife” wäre in diesem Fall definitiv besser. Es hilft bei Google AdWords ungemein, sich mit sogenannten “Long Tail Keywords”, also langen und spezifischen Keywords, auseinanderzusetzen. Prägnant muss auch die Anzeige selbst formuliert sein, denn viel Platz gibt es nicht, um sich zu präsentieren.

Im Zweifelsfall sollte hier eine Agentur zurate gezogen werden. Auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) trägt wesentlich zum Erfolg des Onlineshops bei. Ziel ist es, bei Google auf Topposition zu erscheinen, denn bei einem Anbieter, der erst auf Seite drei der Suchergebnisse auftaucht, kauft sicher niemand mehr ein, denn es gibrt kaum einen ungeduldigeren Ort als das Internet.

Content Marketing nutzen

 

Natürlich lassen sich auch Kunden anlocken, wenn auf anderen Webseiten Werbebanner platziert werden. Doch wer erfolgreich selbständig mit Webshop sein möchte, setzt auf Content Marketing. Dabei geht es, kurz gesagt, darum, sich innerhalb der anvisierten Kundschaft als Experte zu präsentieren. Wer Lockenstäbe und Glätteisen verkauft, gibt Tipps, wie man sich selbst ausgehfeine Frisuren zaubert. Oder ein Pflanzenversand verrät, wie man sich selbst den Traumgarten auf kleinem Raum anlegt.

Ziel beim Content Marketing ist es, gefunden zu werden, sobald jemand nach einem Lockenstab oder Stauden für den Vorgarten googelt. Interesse weckt man jedoch nur dann, wenn die Inhalte die Zielgruppe überzeugen und von ihr im Internet weiter verbreitet werden. Das geht mit Blogeinträgen, Videos bis hin zu EBooks oder Onlinelexika. Betreiber von Onlineshops sollten zudem nie die Wirkung der sozialen Medien unterschätzen. Denn die meisten Mitglieder der einzelnen Zielgruppen trifft man bei Facebook, Twitter, Instagram oder auch Snapchats. Eigene Seiten ermöglichen es, mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten und die Marke oder das Produkt, nicht zuletzt auch durch spezielle Aktionen, bekannter zu machen. Unter Umständen kann es sinnvoll sein, Werbeanzeigen bei Facebook zu schalten. Blinder Aktionismus und Dauerpräsenz auf allen Kanälen ist dennoch nicht angesagt. Denn die Zielgruppe muss auf der Plattform abgeholt werden, wo sie anzutreffen ist.

Wer twittert, was das Zeug hält, wird auf seinen Waren sitzen bleiben, wenn die Kunden alle bei Instagram unterwegs sind. Will man selbständig mit Webshop sein, so ist dies zu beachten.

Die rechtliche Seite nicht vergessen

 

Fehler sind schnell passiert, doch manche, wie eine Abmahnung, können den Besitzer eines Onlineshops teuer zu stehen kommen. Selbst wenn der Shop noch in den virtuellen Kinderschuhen steckt, sollten alle Abmahngründe ausgeschaltet werden. Meistens geht es bei Abmahnungen um ein nicht vorhandenes Impressum, verletzten Datenschutz oder Verstöße gegen die Auszeichnungspflicht, das Verbraucherschutzrecht oder das Widerrufsrecht. Es gibt zwar Seiten im Netz, die über die rechtlichen Hintergründe und Fallstricke informieren, doch ist für den Laien nicht immer erkennbar, wie seriös die jeweiligen Quellen sind. Um sicher zu gehen, mit dem eigenen Webshop rechtlich alles in trockenen Tüchern zu haben, empfiehlt es sich, eine spezialisierte Anwaltskanzlei zu beauftragen. Kommt es später zu Problemen, haftet dann der Anwalt.

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